In Allgemein, Kluge Worte, Markenstrategie, Sprache

In meinem täglichen Tun beschäftige ich mich gemeinsam mit meinem Team damit, Unternehmen auf dem Weg zur Marke, zu mehr Erfolg und Unverwechselbarkeit zu begleiten. Eine Marke hat die Kraft, eine Sogwirkung auf Kunden, auf dich und mich, auf die allgemeine Öffentlichkeit zu entwickeln – sagt man. Ein Unternehmen ist man, eine Technologie hat man, ein Produkt kauft man. Eine Marke will man.

Getrieben durch einen spürbaren Werte- und Gesinnungswandel (Stichworte: #MeToo, Klimawandel, Digitalisierung) wollen immer mehr Menschen durch ihr Verhalten einen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten. Unternehmen – besser: Marken, die keine glaubhafte und aus Überzeugung in der Unternehmensausrichtung festgeschriebene Vorbildfunktion für ein faires und nachhaltiges wirtschaftliches Handeln vorweisen können, werden daher verlieren. Es geht also nicht um Marketing-Trallala, sondern um eine Verantwortung im täglichen Tun. Gelebt von der obersten Führungsspitze bis hin zu jedem Mitarbeitenden. Menschen – die Öffentlichkeit – müssen diese Haltung spüren und auf Dauer erleben.

Im sehr technologie- und industriegetriebenen Ländle stehen technische Innovationen und Produktentwicklungen bei vielen Unternehmen im Fokus ihres Denkens und Tuns. Noch erfolgreich. Aber wird das in der Zukunft reichen? Innovationen sind kopierbar (siehe z. B. China), Produkte und Technologien auch. Glaubhaft für etwas Nachhaltiges, Ressourcenschonendes und Soziales zu stehen und danach zu leben (kein Feigenblatt-Tun), gilt mehr denn je auch für die Überlebensfähigkeit von Unternehmen, aber auch Parteien, Schulen, Universitäten, Verbänden und Vereinen.

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