In Markenstrategie

Lassen sich Sinne outsourcen?

In digitalen Welten können wir nur sehen und hören, aber nicht riechen, schmecken und berühren. Kein Problem: Sourcen Sie diese Erlebnisse einfach in das analoge Marketing aus!

In den Teilen 1 und 2 dieser dreiteiligen Blogserie haben wir Möglichkeiten vorgestellt, das Internet sinnlicher zu machen. Abschließend empfehlen wir, digitale und analoge Markenerlebnisse zu verbinden.

Verbindung von digital und analog

Ein Beispiel: Jack Wolfskin inszeniert im Internet Outdoor-Aktivitäten, um seine abenteuerlustige Zielgruppe anzusprechen. Allerdings bietet gerade die Natur vielfältige sinnliche Eindrücke, die sich digital nur schwer abbilden lassen. Dies reicht vom Peitschen des Windes über das Angreifen von Holz und Stein bis zum Duft von herbstlichem Laub.

Eindrücke, die das Netz nicht bieten kann, werden in den Wald ausgelagert. (© copyright: Jack Wolfskin)

 

Jack Wolfskin macht nun genau das, was wir oben „Outsourcing“ genannt haben: Die Marke lädt Kunden zu Events ein und präsentiert – im Internet – eine „echte“ Entdecker-Tour mit Jürgen Vogel. Sie verbindet somit digitale und analoge Erlebnisse.

Stichwort „Erlebniswelt“

„Erlebeniswelt“ ist dabei das entscheidende Stichwort. Viele sprechen auch von „Storytelling“ und meinen damit etwas Ähnliches. Bei beiden Begriffen geht es darum, archetypische Szenarien zu schaffen. Ein zwar altes, aber dafür bekanntes Beispiel wäre der Wilde Westen von Marlboro.

Eine Marke wie Apple erzählt ebenfalls eine Story, auch wenn diese weniger plakativ ist als die Cowboy-Geschichte. Helden darin sind kreative Menschen, die in stylisch-reduzierten Umgebungen neue Wege gehen. Erzählt wird diese Story nicht nur online, sondern etwa auch in Apple-Stores.

Apple Store Stanford

Stores machen die Marke Apple zum begehbaren Erlebnisraum.
Architect: Bohlin Cywinski Jackson / © Roy Zipstein

Das Marketing hat nun die Aufgabe, die jeweilige Markenwelt in allen Kanälen spürbar zu machen – digital und analog. So entsteht ein multisensorisch geprägtes Ganzes.

Das Internet mag dabei der wichtigste Baustein sein, aber er ist nicht der einzige. Dadurch werden seine sinnlichen Schwächen abgefedert.

Positionierung als Basis

Ob digital oder analog: Zentral für alle Maßnahmen ist es, sie von einer klaren Positionierung der Marke abzuleiten. Mit dem Themenfeld Positionierung-Internet-Sensorik wird sich ein SilberTalk am 15. Februar in Linz beschäftigen: www.silberball.com/silbertalk2018/ 

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